Angebotsnummer 1003145-0
Modul 1
- Bau-, Architekten- und Ingenieurrecht
- Haftung des Bauleiters aus Sicht der Aufsichtsbehörde und BauBG
- Haftung des Bauleiters bei Unfällen
- VOB/B- und BGB-Bauwerkvertrag
- Beschaffenheitsvereinbarung im Werkvertrag; Vertragssoll
- Nachträge nach VOB/B und BGB
- Abschlags- und Schlussrechnung
- Mängelbeseitigungsrechte und -pflichten
- Arten und Folgen der Abnahme
- Vertragsstrafe, Schadenersatz, Haftung
- Sicherheiten am Bau (Vertragserfüllungs-, Gewährleistungs- und sonstige Bürgschaften)
- Sonstige Spezialfragen: VOB/C, DIN, EnEV, BaustellVO, SiGeKo etc.
- Forderungssicherungsgesetz und seine Folgen
- Der Bauleiter als Angestellter: Haftung gegenüber dem Arbeitgeber und Dritten
- Versicherungen und andere Stolpersteine
Modul 2
- Arbeitssicherheit und Qualitätsmanagement
- Überblick über die rechtlichen Anforderungen des Arbeitsschutzes auf Baustellen
- Haftung der handelnden Personen und Delegationsmöglichkeiten
- Erkennen und Bewerten von Gefährdungen auf Baustellen
- Durchführung und Dokumentation einer Gefährdungsbeurteilung
- Schutzmaßnahmen zur Unfallprävention
- Zusammenarbeit zwischen internen und externen Akteuren
- Rechtssicherer Baustellenbetrieb in der betrieblichen Praxis
- Struktur und Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems (QMS) nach DIN ISO 9001
- Nutzenaspekte und Profiwerkzeuge eines QMS
- QMS als effektives Steuerungsinstrument erfolgreicher Bauprozesse
- Prüfplanung und Überwachung von Bauleistungen
- Integration von Arbeits- und Umweltschutz in ein QMS
Modul 3
- Kalkulation, Bauablaufkoordinierung, Baumanagement und Controlling
- Grundlagen der Kalkulationsrechnung auf Basis EKT
- Erstellung eines "abgabefähigen" Angebotes
- Erarbeitung von Sondervorschlägen/Nebenangeboten
- Arbeitsvorbereitung auf Baustellen/Baustellenplanung
- VOB-konformes Nachtragsmanagement
- Dokumentation/Schriftverkehr auf Baustellen
- Arbeitskalkulation und Nachkalkulation
- Messen von Produktivität
- Steuerungsmechanismen/Implementierung von Controllinginstrumenten
Modul 4
- Erkennen und Beurteilen von Planungs- und Ausführungsmängeln
- Technische Regeln als Beurteilungskriterien anerkannte Regeln der Technik, Stand der Technik, DIN-Normen, Bauregelliste, ETB, Maßtoleranzen
- Mangel, allgemeine Beanstandung oder hinzunehmende Unregelmäßigkeiten?
- Messinstrumente und Messmethoden
- Mangelhafte Ausführungen in der betrieblichen Praxis, z. B.: Abdichtungs- und Dränarbeiten, Mauer- und Betonarbeiten, Innen- und Außenputzarbeiten, Estrich-, Fliesen- und Bodenbelagsarbeiten, Maler- und Tapezierarbeiten, Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten, Heizungs- und Sanitäranlagen
- Abnahme nach BGB, VOB, HAOI
Modul 5
- Grundlagen erfolgreicher Kommunikation
- Gestaltung guter Geschäftskontakte
- Komplexe Anforderungen kompetent managen
- Mitarbeiter führen und motivieren
- Umgang mit schwierigen Mitarbeitern
- Persönliche Überzeugungskraft verbessern
- Erfolgreiche Gesprächs- und Verhandlungsführung
Jedes Modul ist in sich abgeschlossen. Daher können Sie einzelne Module buchen, wenn Sie Ihre Kenntnisse nur zu bestimmten Themen vertiefen oder aktualisieren wollen.
Nach dem Besuch aller 5 Module besteht die Möglichkeit einer schriftlichen Zertifikatsprüfung vor der unabhängigen Personalzertifizierungsstelle PersCert TÜV. Das Personalzertifikat hat eine Gültigkeit von 3 Jahren und kann durch den Nachweis regelmäßiger Weiterbildung und praktischer Tätigkeiten als Bauleiter verlängert werden.
Ziel
TÜV geprüfter/e Bauleiter/in
Information
Ein Bauleiter trägt große Verantwortung. Als Sachwalter des Bauherrn sorgt er für die termingerechte und wirtschaftlich günstige Ausführung der Arbeiten. Er ist verantwortlich für die Qualität des Bauwerks und stellt sicher, dass Sicherheit, Arbeitsschutz und Umweltschutz ausreichend Beachtung finden. Er steuert die Gewerke, koordiniert wichtige Akteure wie Planer und Behörden und steht in direktem Kontakt mit dem Bauherrn zur Klärung technischer Fragen. Anders gesagt: Die Anforderungen an einen Bauleiter sind ausgesprochen komplex. Und die Realität auf Baustellen birgt selbst für erfahrene Bauleiter immer wieder Stolperfallen. Häufig ändern sich baurelevante Normen, Vorschriften und Richtlinien. Jeder Bau ist ein Unikat, und so muss unter immer wieder neuen Rahmenbedingungen gearbeitet werden. Entspricht die Qualität des Objektes nicht den Normen und vertraglich zugesicherten Eigenschaften, kann dies zu langwierigen und teuren Streitigkeiten führen. Nicht zuletzt sind wichtige Fragen nicht immer klar geregelt: Hat ein Bauleiter Vertretungsbefugnis für Belange des Auftraggebers? Unter welchen Bedingungen kann er kostenwirksame Entscheidungen treffen? So vielfältig die Aufgaben und Fragestellungen, so breit ist das Spektrum an Know-how und Fähigkeiten, die einen versierten Bauleiter ausmachen. Von ihm wird gewerkeübergreifendes Fachwissen genauso erwartet wie rechtssicheres Handeln und hohe soziale Kompetenz. Wer da Qualifikationsmängel oder Wissenslücken zeigt, kann seine Aufgaben in der technisch und sozial komplexen Umgebung einer Baustelle nicht zufriedenstellend erfüllen.
Voraussetzungen
Meister oder Techniker mit mindestens 2 Jahren Berufspraxis. Architekten und Ingenieure.
Abschluss
Zertifikatsprüfung nach erfolgreichem Abschluss aller Module
Unser Plus
- Zertifizierte Bildungseinrichtung
- Top-Dozenten der TÜV-Rheinland Akademie GmbH
- Kleine Ausbildungsgruppen
- Schulungssoftware zu Sonderkonditionen
Hinweis
incl. Unterlagen